11.05.2011 Rotes Kino „Hallo ihr Trottel“

11.05.2011 Rotes Kino „Hallo ihr Trottel“


Am 11.05.2011 zeigt der OV Zentrum im Rahmen des Roten Kinos ab 18.30 Uhr
im Café Liberté(Gabelsbergerstr. 12, im Hinterhof des DGB Haus der Jugend, 45879 Gelsenkirchen)
„Hallo ihr Trottel“ ein Film über die Proteste gegen den Naziaufmarsch in Wuppertal.
Der Eintritt ist kostenlos und nach dem Film werden wir noch über den Inhalt diskutieren.

„Für den 29. Januar meldet der Kölner Neonazi Axel Reiz in Wuppertal
eine Demonstration »gegen Antifaschismus« an.
(…) Der Film zeigt, wie stark ein breites
Bündnis gegen Faschismus und Rassismus sein kann, aber auch wie stark
die Nazis hier in Wuppertal – beschützt von der Polizei – aufgetreten
sind und welche Gefahr von ihnen mit ihrer hasserfülltem Auftreten und
ihren gewaltaufrufenden, antidemokratischen, menschenverachtenden Reden
ausgeht.“

http://www.medienprojekt-wuppertal.de/3_57.php

Mehr Infos: http://www.cafe-liberte.de

P.S.: Menschen mit rechten Gedankengut sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.

Antisexismus ist notwendig antifaschistisch – Gegen den Naziaufmarsch am 14.05. in Recklinghausen!

Antisexismus ist notwendig antifaschistisch – Gegen den Naziaufmarsch am 14.05. in Recklinghausen!

Antifaschistische Kundgebung um 13:00 Uhr am Recklinghäuser Busbahnhof!

Wie erst jetzt bekannt wurde, planen Neonazis aus dem nördlichen Ruhrgebiet unter dem Motto „Opferschutz statt Täterschutz!“ einen Aufmarsch gegen „Kinderschänder“ am 14.05. Treffen wollen sie sich um 14 Uhr am Recklinghäuser Hauptbahnhof. Die Neonazis verbergen sich in ihren Aufrufen hinter dem Namen „Bürgerinitiative gegen Kindesmissbrauch!“. Auf einer von Neonazis in sozialen Netzwerken ausgetauschten Mobilisierungs-Grafik fungiert die 35jährige Marion Reinert aus Datteln als presserechtlich Verantwortliche. Reinert kandidierte 2009 für die NPD im Wahlkreis Recklinghausen zur Bundestagswahl und ist vernetzt mit den örtlichen parteifreien Neonazis der gewaltbereiten „Autonomen Nationalisten“.

Mit dem Thema „Neonazismus und Pädophilie“ beschäftigte sich erst kürzlich die antifa.marl in einem Artikel. Dort geht es auch in drei aktuellen Fallbeispielen um die Doppelmoral von Neonazis, die in der Kameradschaft die „Todesstrafe für Kinderschänder“ fordern, um ihre eigenen sexuellen Neigungen zu verschleiern.
Den Neonazis darf die vermeintliche Sorge um sexuelle Selbstbestimmung nicht abgenommen werden. Es geht ihnen nicht um Schützen, sondern um Strafen, nicht um das individuelle Leid, sondern um die völkisch-ideologische Reproduktionsfunktion von Kindern. Es geht ihnen nicht um sexuelle Befreiung, sondern um autoritäre und kollektive Triebkontrolle.

Wir werden den Neonazis und ihren Sehnsüchten nach Strafe und starkem Staat unsere Perspektive auf sexuelle und politische Emanzipation antworten. Feministischer Antisexismus verteidigt körperliche, sexuelle und politische Integrität von Menschen, nicht die barbarische Selbstunterdrückung des zum Volk ausgerufenen Zwangskollektivs des Nationalsozialismus. Ein solcher Antisexismus ist notwendig radikal antifaschistisch.

Zeigen wir den Neonazis, was wir von ihrer heuchlerischen Sexualmoral halten! Haltet Augen und Ohren zur weiteren Entwicklung offen und beteiligt euch an den Gegenaktivitäten zum Neonaziaufmarsch am 14.05. in Recklinghausen!

http://weramlautestenbruellt.blogsport.de/

1. Mai 2011 DGB Demonstration in Gelsenkirchen

1. Mai 2011 DGB Demonstration in Gelsenkirchen

Danke an die OrganisatorInnen der DGB Jugend.

Der Jugendblock bestehend aus: SJD- Die Falken Gelsenkirchen, Jusos Gelsenkirchen, Grüne Jugend Gelsenkirchen, Antifaschistischen Jugend Koordination und die Schokofront.

P.S.: Rote Flora bleibt.

No go – für Pro NRW in Köln am 7.Mai 2011

Die Antifaschistische Jugend Koordination ruft auf sich an den Protesten zu beteiligen!

NEU:
Das „Bündnis gegen Pro Köln“ veranstaltet zwei Auftaktkundgebungen:
linksrheinisch: 10:00h Bahnhofvorplatz Hbf
rechtsrheinisch: 10:00 h Siegburgerstr./Ecke Arminiusstr

dazwischengehen.mobi (Bündnisseite zum 7. Mai)
Aufruf zum Download, Ausdrucken und Verteilen

Aufstehen – hinsehen – dazwischen gehen
No go – für Pro NRW in Köln am 7.Mai 2011
No go – für den Rassisten-Marsch

Für den 7. Mai 2011 ist von „ProNRW“ das nächste rechtspopulistische Großereignis angekündigt. Nachdem ihr „Anti-Islam-Kongress“ 2008 durch tausende GegendemonstrantInnen erfolgreich blockiert und verhindert werden konnte, gelang es auch 2009 breiten Widerstand gegen den 2. Anti- Islam-Kongress zu organisieren und ihn zur Farce werden zu lassen. Nach diesen Niederlagen haben die RassistIinnen nun ihr Konzept zwar nicht inhaltlich aber von der Sprache und Aktionsform her geändert. Jetzt plant „ProKöln/NRW“ einen „Marsch für die Freiheit“.
Die Marschroute“ soll von Köln-Deutz in die Kölner Innenstadt verlaufen. Gemeinsam mit anderen gleich gesinnten Parteien und Personen aus ganz Europa wollen sie damit wieder einmal gegen die angebliche „schleichende Islamisierung“ hetzen und gegen „Denkverbote“ demonstrieren. Damit versucht die Gruppierung an die in der Mitte der Gesellschaft geführte Diskussion anzudocken. Von Sarrazin über Bildzeitung bis hin zum Spiegel wurden und werden unter dem Label der Islamismuskritik ausländerfeindliche Thesen verbreitet. „ProNRW“ nimmt die so erzeugte Stimmung dankend auf, versucht inhaltlich an dieser „Kritik“ anzuknüpfen und das entstandene Klima für die eigenen rassistischen und rechtspopulistischen Aussagen zu nutzen. Unter dem Deckmantel der „Meinungsfreiheit“ und „für die Demokratie“ soll mit diesem Marsch jegliche Kritik an ihrem unmenschlichen Menschen- und rechten Weltbild als Angriff auf die Meinungsfreiheit dargestellt werden.
Doch: Es gibt kein Recht auf Rassismus!
„ProNRW“ ist keine harmlose Bürgerbewegung, sondern eine Ansammlung von RassistInnen der rechtspopulistischen Sorte.

Sorgen wir am 7. Mai gemeinsam dafür, dass auch dieser „Marsch“ in Köln ins Wasser fällt.

Pressemitteilung des Bündnisses gegen den Naziaufmarsch in Stolberg (Rhld.) 2011

Über 1000 GegendemonstrantInnen aus vielen Städten NRWs und anderen Bundesländern sowie aus Belgien und den Niederlanden kamen, um die Blockaden des “Bündnisses gegen den Naziaufmarsch in Stolberg” zu unterstützen. Darüber hinaus gab es viel Zuspruch und Unterstützung von Seiten der Stolberger Bevölkerung.

Der Ablauf des Naziaufmarsches wurde zu Anfang von 700 Menschen am Hauptbahnhof und im Laufe des Tages durch viele kleinere Blockaden auf Schienen und Straßen um vier Stunden verzögert.

Doch auch die Proteste des Vorjahres zeigten Erfolg, da deutlich weniger Nazis als im Vorjahr durch Stolberg zogen, um ihrer menschenverachtenden und nationalsozialistischen Propaganda Ausdruck zu verleihen.

Während die Polizei den Aufmarsch der Nazis wieder einmal durchsetzte, hielt sie einen größeren antifaschistischen Demonstrationszug zur angemeldeten Kundgebung mit kaum nachvollziehbaren Argumenten mehrere Stunden auf. So kam beispielsweise einem Polizisten ein Dienstplan abhanden, worauf die gesamte Demonstration des Diebstahls bezichtigt wurde, bis die Polizeiführung nach einer geschlagenen Stunde feststellte, dass ihr eigenes Vorgehen rechtswidrig war. Mit solchen und ähnlichen Taktiken wurde immer wieder versucht jede antifaschistische Bewegung in Stolberg einzuschränken. Die Politik der Aachener Polizeiführung, die entgegen dem Gebot der Verhältnismäßigkeit den Naziaufmarsch durchsetzte, empfindet das Bündnis als skandalös. Nicht zuletzt die ASEAG ermöglichte den Aufmarsch der Neonazis, indem sie Busse für den Hin-und Rücktransport bereitstellte. Diese politische Entscheidung des Aachener Busunternehmens hält das Bündnis für nicht tragbar!

Das Bündnis gegen den Naziaufmarsch in Stolberg wird im nächsten Jahr mit noch mehr Menschen den anstehenden Naziaufmarsch verhindern!

Quelle: http://blockieren.mobi/2011/pressemitteilung-zum-9-april-2011/

Mehr Bilder:

http://unklarmann.blogsport.de/2011/03/20/fotos-fremdenfeindliche-trauermaersche-in-stolberg-und-die-gegenproteste/

http://unklarmann.blogsport.de/2011/04/10/fotos-fremdenfeindliche-trauermaersche-in-stolberg-und-die-gegenproteste-2/

Zu den Hintergründen von Stolberg:

Ein Kind zu verlieren, das ist wohl der schlimmste Alptraum aller Eltern. Widerfahren ist dieser Alptraum Familie Plum. Die Plums leben in Stolberg bei Aachen. Und ihnen und der Stadt Stolberg wird nun auf eine so üble Weise mitgespielt, wie ich es mir bislang nicht habe vorstellen können.
Worum geht es? Der Sohn der Plums wird erstochen, von einem Täter ausländischer Herkunft. Und genau diese Herkunft wird von der NPD instrumentalisiert und Kevin Plum kurzerhand zu einem der ihren gemacht. Und genau da, berichtet Monika Anthes, beginnt der zweite Alptraum der Familie Plum.

Daher AUF NACH STOLBERG!

Chaoze One – Edelweisspiraten Sind Treu

Etwas Antifaschistische Musik zum Anfang der Woche:

1. Antifaschistische Open Air Konferenz 13.3.2011

Heute führten die SJD- Die Falken in Kooperation mit der Antifaschistischen Jugend-Koordination Gelsenkirchen (AJK) auf dem Josef-Büscher-Platz ihre erste offizielle „Antifaschistische Open Air Konferenz“ durch.

Im Schloss Horst versammelte sich PRO Gelsenkirchen mit ca. 35 Menschen zu ihrem „Neujahrsempfang“, abseits der Öffentlichkeit.

65 Menschen nahmen dagegen an der antifaschistischen Konferenz teil. Dabei hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, an drei Workshops teilzunehmen: „Aktuelle Rechte in Gelsenkirchen/NRW“, „Massenblockaden Köln/Dresden“ und Demo 1*1.

Auf der Konferenz präsentierte die AJK ihren Jahresrückblick „Gelsenkirchens rechter Rand 2010″.
Der ist hier zu finden:
Gelsenkirchens rechter Rand 2010

Die Konferenz wurde mit Klängen des FaulenzAs beschlossen. Eine Impression vom FaulenzA ist hier zu finden:

Die Konferenz war ein Erfolg und Beitrag zur Antifaschischtischen Bildung.
Jedoch müssen die VeranstalterInnen leider einen traurigen und schockierenden Nachtrag machen:

Eine Punkerin wurde auf dem Weg zur Konferenz von drei Faschisten angegriffen.
Sie beschimpften sie als „Punkerschlampe“ und griffen sie auch körperlich an.
Die Polizei nahm alle Beteiligten in Gewahrsam.

Ihr geht es zum Glück wieder besser. Die SJD-Die Falken und die AJK senden ihr solidarische Besserungsgrüße!

Keine Schnitte PRO NRW – Open Air Konferenz am 13.3.2011

Text?
Keine Schnitte den Nazis –
Erste Antifaschistische Open Air Konferenz in Gelsenkirchen
gegen den Neujahrsempfang von PRO NRW

Unter dem Motto „Keine Schnitte den Nazis“ veranstalten die SJD – Die Falken
in Kooperation mit der Antifaschistische Jugend Koordination
Gelsenkirchen (AJK) am 13.3.2011 ab 11.30 Uhr auf dem Josef-Büscher-Platz
eine „Open Air Konferenz“.
Dabei stehen drei kurze Seminare auf der
Tagesordnung: 1. „Aktuelle Rechte in NRW und Gelsenkirchen“, 2. „Die
Achse der Blockaden in Köln und Dresden“ und 3. ein Demo 1 × 1.
Beendet wird dies mit künstlerischen Impulsen von dem Liedermacher „Faulenza“.

„Es ist nun leider traurige Tradition, dass PRO Gelsenkirchen in Schloß
Horst aktiv wird, undemokratische Kräfte, die die Einrichtungen eines
demokratischen Staates nutzten.“ so Paul , stellvertretender
Vorsitzender der SJD- Die Falken. „Trotzdem werden wir nicht müde, jedes
Mal ein klares Zeichen gegen Dummheit und Ignoranz zu setzten. Dieses
Jahr wollen wir PRO Gelsenkirchen keinen Gefallen tun, ihren Empfang
aufzuwerten, sondern nutzten den Tag, um antifaschistische und
demokratische Bildung anzubieten. Ob Kevin G. Hauer mit seinen
KameradInnen im Schloß sitzt oder nicht, spielt diesmal für das Gelingen
unsere Aktion keine Rolle. Bildung macht folglich Nazis einfach
überflüssig.“

Neben Kaffee und Schnitten für die Interessierten wird es eine Reihe von
Ständen geben, an denen sich die Menschen weitere Informationen abholen können.

Die SJD — Die Falken in Kooperation mit der AJK laden alle demokratischen Menschen
herzlich zu dieser Veranstaltung ein. Für Nazis und Menschen, die rechten Organisationen
angehören, ist kein Platz auf der Veranstaltung.

„Dresden was calling“

Eine gute Zusammenfassung:

Wir bedanken uns nochmal recht herzlich bei Dresden-Nazifrei, No Pasaran,
der NRW Bus Mobilisierung und allen TeilnehmerInnen in unserem Bus.




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